Totalsperrung Bahnhof Osnabrück wegen Kampfmittelsondierung

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30. Oktober 2025, 16:03 Uhr
Am Sonntag, 9. November 2025, stehen die beiden Bahnhofsteile des Hauptbahnhofes Osnabrück im Zeitraum von 10 Uhr bis vsl. Tagesende aufgrund von Kampfmittelsondierungsarbeiten mit ggf. verbundener Entschärfung nicht zur Verfügung.

Im sogenannten „Lokviertel“ der Stadt Osnabrück wurden mehrere Verdachtspunkte identifiziert. Die Behörden gehen von einem längeren Einsatz des Kampfmittelbeseitigungsdienstes aus, der sich bis in die Tagesrandlage ziehen könnte.

Der Eisenbahnverkehr ist durch die Kampfmittelräumung stark betroffen, da der gesamte Hauptbahnhof Osnabrück sowie diverse Zulaufstrecken im Evakuierungsradius liegen.

Ab 9. November 2025, 7 Uhr ist für alle Züge nur eine Durchfahrt gestattet und es dürfen keine Reisenden mehr ein- oder austeigen. Voraussichtlich ab 10 Uhr ist grundsätzlich kein Eisenbahnverkehr mehr zugelassen.

Infolgedessen werden die Züge des Personenfern- und Güterverkehrs fahrplanseitig umgeleitet. Es kommt zu Verspätungen und im Reiseverkehr zu Halteausfällen. Auch im Personennahverkehr wird es ganztags zu Einschränkungen kommen. Ein umfangreicher Schienenersatzverkehr (Standort: Berliner Platz, Osnabrück) wird für die Reisenden ab Tagesbeginn zur Verfügung gestellt.

In Verbindung mit einer baubedingten Totalsperrung der Umleitungsstrecke (Hameln – Altenbeken – Paderborn – Hamm/Ruhrgebiet) kann es auf der verbleibenden Hauptumleitungsstrecke (Minden – Löhne – Bielefeld – Hamm/Ruhrgebiet) zu einem Kapazitätsengpass kommen.

Wir bitten Sie, die beschriebene Maßnahme bei Ihren weiteren betrieblichen Planungen zu berücksichtigen. Mit zusätzlichen Einschränkungen im Umkreis der Entschärfung muss gerechnet werden.