Artikel: Bestellung von SGV-Trassen im Rahmen der Generalsanierung Rosenheim – Salzburg
Während der Generalsanierung Rosenheim – Salzburg vom 7. Februar 2027, 23.59 Uhr bis zum 9. Juli 2027 sind Umleitungen erforderlich.
Die Umleitungsstrecke über Mühldorf ist als temporär überlasteter Schienenweg ausgewiesen. Der Abschnitt München – Mühldorf kann notwendige Umleitkapazitäten ausschließlich in den Nachtstunden bereitstellen. Güterverkehre mit Quell-Zielgebiet Salzburg, Hallein und Freilassing erhalten eine Trassenzuweisung über die Strecke Markt Schwaben – Mühldorf – Freilassing. Weitere Details sind in den entsprechenden Infrastrukturnutzungsbedingungen (INB) des Fahrplanjahres 2027 geregelt (Anlage 4.6.2 Überlastete Schienenwege, Abschnitt Temporär überlastete Schienenwege, Generalsanierung Rosenheim – Salzburg). Entsprechende Links inklusive eines aktuellen Stellungnahmeverfahrens zur unterjährigen Änderung sind dieser Kund:inneninformation beigefügt.
Weitergehende Informationen sind im BID-Portal (siehe beigefügter Link) bei der entsprechenden Generalsanierung hinterlegt.
Abweichend von den Angaben im Infrastrukturregister für die Strecke 5723 wird für Umleiterzüge aus der Generalsanierung Rosenheim – Salzburg, welche im Netzfahrplan bestellt werden, eine Dauer-Beförderungsanordnung (BZA) in Aussicht gestellt. Diese soll den Einsatz von Triebfahrzeugen und Wagenzügen der Streckenklasse D4 im Einzelfall ermöglichen.
Wir bieten gemäß 5.6.2.3 der INB 2027 Dieseltraktionsleistungen zwischen München Nord Rbf und Freilassing bzw. Salzburg an. Die Inanspruchnahme der Leistung ist mit dem Trassenentgelt abgegolten.
Zugangsberechtigte, die die bereitgestellten Dieseltriebfahrzeuge nutzen möchten, bestellen die entsprechende Trasse sowie das Dieseltriebfahrzeug im Netzfahrplan (NEP 1 oder NEP 2), und schließen einen Kooperationsvertrag mit uns über die Nutzung des Dieseltriebfahrzeugs ab.
Die entsprechende Angabe in der Trassenbestellung ist im Feld „Zusätzliche Informationen" nach Möglichkeit an erster Stelle wie folgt vorzunehmen: Diesellok DB InfraGO
Als Referenzbaureihe ist die BR 248 im V-Modus (Gesamtlaufweg) anzugeben.
Alternativ können Sie als Zugangsberechtigte eine Kompensation für die Nutzung der genannten Umleitungsstrecke sowohl im Gelegenheitsverkehr als auch im Netzfahrplan erhalten, wenn Sie die Dieseltraktionsleistung selbst erbringen. Auch hierfür müssen Sie mit uns einen Kooperationsvertrag abschließen. Die Kompensation für die vorliegende Strecke beträgt voraussichtlich 2.926 Euro je Zuglauf (einfache Strecke) (siehe Kund:inneninformation „Stellungnahmeverfahren zu unterjährigen Änderungen der INB 2026 und 2027“). In diesem Fall ist die Angabe „Diesellok Eigentraktion“ in der Trassenbestellung vorzunehmen und die vom EVU geplante Baureihe anzugeben.
Für Beratungstermine zu Trassenkapazitäten wenden Sie sich bitte an
Herrn Jan Friedrich, DB InfraGO, Leiter Netzfahrplan Güterverkehr, jan.friedrich@deutschebahn.com
Für Beratungstermine zur Nutzungsvereinbarung und zum Einsatz von Lokomotiven wenden Sie sich bitte an DB InfraGO, Programmleitung Generalsanierung Hochleistungsnetz, Herrn Tobias Schiedermeier, (tobias.t.schiedermeier@deutschebahn.com) oder Herrn Alexander Deters (alexander.deters@deutschebahn.com)